Ängste, Panik und Phobien auflösen!
Woran erkenne ich Höhenangst = Akrophobie?
Symptomkriterien:
Die Höhenangst – in der Fachsprache Akrophobie genannt – gehört zu den spezifischen Phobien und beschreibt eine intensive Angst vor großen Höhen oder tiefem Abgrund, selbst wenn objektiv keine akute Gefahr besteht. Sie wird in der ICD-11 unter 6B03.1 (spezifische Phobie: situationsbezogener Typ) und im DSM-5-TR unter „Specific Phobia“ klassifiziert. Die Akrophobie unterscheidet sich von natürlichem Respekt vor Höhe dadurch, dass die Reaktion unverhältnismäßig stark, anhaltend und einschränkend ist.
Vorsicht und Respekt vor Höhe sind grundsätzlich nicht krankhaft. Der Höhenschwindel in großen Höhen ist z.B. eine ganz natürliche Reaktion. Handelt es sich jedoch um eine ausgeprägte, anhaltende und unangemessene oder unbegründete Angst, die durch das Vorhandensein (=real) oder die Erwartung (=gedanklich) von Objekten (Türme, Brücken, Gondeln, Hochhäuser, Balkone), oder Situationen (Bergwanderung) ausgelöst wird und zu Vermeidungsverhalten führt, so liegt Höhenangst vor. Häufig sind es auch Alltagsaktivitäten die Menschen mit Höhenangst Probleme bereiten, z.B. eine Leiter oder einen Stuhl zu besteigen, um eine Glühbirne auszutauschen.
Menschen mit Höhenangst erkennen, dass die Angst übertrieben oder unbegründet ist, können sich dadurch aber nicht beruhigen. Das „Fallen“ Die phobischen Objekte und Situationen werden gemieden oder können nur unter starker Angst oder großem Unbehagen ertragen werden.
Häufige Symptome bei Höhenangst:
Gedanken und Befürchtungen:
- „Ich könnte fallen oder in die Tiefe stürzen.“
- „Ich verliere das Gleichgewicht.“
- „Ich werde ohnmächtig oder bekomme Panik.“
- „Ich muss sofort weg – ich halte das nicht aus.“
- „Mein Körper gehorcht mir nicht – ich zittere und kann nicht klar denken.“
Körperliche Reaktionen:
- Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwitzen, Zittern
- Benommenheit, Schwindel oder das Gefühl, den Halt zu verlieren
- Muskelanspannung, Verkrampfung oder Bewegungsstarre
- Atemnot oder flacher Atem
- Fluchtimpuls oder Panikattacke
- Druck- oder Engegefühl in der Brust
- Angst, die Kontrolle zu verlieren und zu fallen (beispielsweise auch mit den Gedanken „Ich verliere die Kontrolle über mich selbst und springe hinunter“ oder „ich falle“).
Verhalten:
- Vermeidung von Orten in der Höhe: Aussichtspunkte, Brücken, Hochhäuser, Treppenhäuser
- Meiden von Reisen oder Aktivitäten, die Höhe beinhalten (z. B. Wandern, Klettersteige, Skilifte)
- Festklammern an Geländern oder Boden, Vermeiden des Blicks in die Tiefe
- Umwege oder Abbruch von Ausflügen wegen Angst
- Häufiges Absichern oder Rückversichern durch andere Personen
Alltagsauswirkungen:
- Einschränkungen im privaten und beruflichen Alltag (z. B. Arbeiten auf Gerüsten, Fahrstuhlnutzung, Wohnungswahl)
- Vermeidung schöner Erfahrungen (z. B. Urlaubsziele mit Berglandschaften)
- Selbstzweifel und Scham über die eigene Reaktion
- Dauerhafte Anspannung vor Situationen, in denen Höhe eine Rolle spielen könnte
Mein Behandlungsangebot:
Ich unterstütze Sie mit einer fundierten Hypnosetherapie zur Behandlung Ihrer Höhenangst:
- Aus praktischer Erfahrung zeigt sich, dass viele Betroffene bereits nach 3 bis 6 Sitzungen eine spürbare Veränderung im Umgang mit ihrer Angstsymptomatik erleben. Der Ersttermin dauert 2 Stunden, Folgetermine jeweils 90 Minuten. Die genaue Dauer richtet sich nach der individuellen Situation und wird im gemeinsamen Verlauf abgestimmt. Bitte beachten: Die genannten Angaben beruhen auf Erfahrungswerten aus der Praxis und stellen kein Heilversprechen dar.
- für Klienten mit weiter Anreise zur Praxis empfiehlt sich nach Absprache die Buchung doppelter Intensivsitzungen (z.B. 2 Sitzungen a 2 Stunden an einem Tag).
- Sie erhalten therapiebegleitend kostenfreie Hypnose-Audioprogramme zur Vertiefung und Intensivierung der durchgeführten Hypnosesitzungen
- bei Bedarf Unterstützung durch Wingwave/EMDR-Therapie, NLP, Time-Line-Therapie
- auf Wunsch: Erlernen von Selbsthypnose und effektiven Selbsthilfetechniken
- kostenfreie telefonische Betreuung zwischen den Behandlungen.
Hinweis zur Transparenz und Sorgfalt:
Jeder therapeutische Prozess ist individuell. Die genannten Angaben beruhen auf Erfahrungen aus der Praxis und dienen der Orientierung. Ein Erfolg kann nicht garantiert werden und ersetzt keine medizinische Abklärung bei körperlichen Beschwerden.
Ich beantworte Ihnen gern all Ihre Fragen.
Rufen Sie mich doch einfach an – ein unverbindliches Vorgespräch ist kostenfrei und bringt rasch die nötige Klarheit.
Hypnose kann Ihnen helfen, Gewohnheiten, Verhaltensmuster und Ihr ganzes Leben zu verändern.
© Bild: Collage Jochen Schmidt, verwendete Bildquellen:
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https://www.aerzteblatt.de/archiv/hypnotherapie-bei-aengsten-und-schmerzen-hocheffizient-c41fb755-04c6-4c01-91f3-41afd823d107
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland-pfalz/hypnose-in-der-medizin-alles-andere-als-hokuspokus_arid-1543331.html